Gelebte Gastronomie in Dritter Generation

Der "Goldene Ochsen" blickt auf eine lange Tradition zurück: Zwei Großonkel aus Lugano und Lausanne waren es, die Hotellerie und Gastronomie in die Familie brachten.

Großmutter Olivia Bisinger, verwandt mit den Inhabern der gleichnamigen Champagnermarke, übernahm 1931 in Stockach den „Goldenen Ochsen“. Ihre Tochter Gerda führte ab 1965 das Hotel erfolgreich weiter, bis sie 1990 das Zepter an ihren Sohn Philipp übergab, der bis dahin seine (Küchen)Meisterprüfung abgelegt hatte.

Auch das Gebäude, das - liebevoll renoviert - den "Goldenen Ochsen" beherbergt, hat eine lange Geschichte: Bevor es gebaut wurde, stand am selben Platz ein Kapuziner Kloster.

Die gastronomische Ader ist Philipp Gassner also in die Wiege gelegt worden und er hat Freude daran, sich immer wieder neu inspirieren zu lassen. So ließ er sich von einem Japaner die richtige Zubereitung von Sushi zeigen und lernte in Malaysien, wie man mit dem Wok umgeht.

Doch in all den Jahren haben weder Philipp Gassner, noch seine Mutter Gerda Nagel die Kochkünste und damit die Wurzeln der Großmutter vergessen. Die aus dem Tessin stammenden Familienrezepte gehören zur gepflegten Tradition des "Goldenen Ochsen", in dem die Nähe zum Tessin immer wieder deutlich spürbar ist, sei es in der Speisekarte oder an der Gastfreundlichkeit der Mitarbeiter.